Griechischer Couscous-Salat mit Tomaten, Gurke, Feta und Oliven in Holzschale

Griechischer Couscous-Salat

Der schnellste Sommersalat – in 10 Minuten auf dem Tisch. Frisch, sättigend und voller mediterraner Aromen: Dieser Couscous-Salat ist dein neuer Sommerklassiker für jede Gelegenheit, egal ob als Beilage zum Grillen oder als eigenständiges Mittagessen.

Zeit40 Min SchwierigkeitEinfach Portionen4
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Ganz ehrlich: Couscous ist eigentlich gar nicht griechisch. Historiker verorten den Ursprung im Berber-sprachigen Maghreb, frühe couscous-artige Dampfgarer-Funde stammen aus numidischen Gräbern des 3. Jahrhunderts vor Christus im heutigen Algerien. Bis heute ist Couscous Grundnahrungsmittel der Maghreb-Küchen – Algerien, Marokko, Tunesien, Libyen, Mauretanien –, die 2020 gemeinsam die UNESCO-Anerkennung für das immaterielle Kulturerbe rund um die Herstellung und den Verzehr von Couscous erhielten. Griechenland taucht darin nirgends auf.

„Griechisch“ bezieht sich hier also nicht auf die Herkunft des Getreideprodukts, sondern auf die Zutatenkombination – ähnlich wie bei „griechischem Kartoffelsalat“. Genau diese Kombination aus Feta, Oliven, Tomate, Gurke, Olivenöl und Oregano ist es nämlich, die ein Gericht umgangssprachlich als „griechisch“ kennzeichnet, unabhängig von der Kohlenhydratbasis darunter. Die original griechische Horiatiki, der klassische Dorfsalat, enthält übrigens explizit kein Blattgrün – nur grob geschnittene Tomaten, Gurke, rote Zwiebel, ein Stück Feta obenauf und Oliven, traditionell oft sogar ganz ohne Essig, weil die Säure reifer Tomaten schon reicht.

Bei den Oliven in diesem Rezept lohnt sich ein genauerer Blick: Kalamata-Oliven sind keine beliebige Sorte, sondern seit 1996 eine EU-rechtlich geschützte Ursprungsbezeichnung. Nur Tafeloliven der Kalamon-Sorte aus der Region Messenien auf der südwestlichen Peloponnes dürfen offiziell so heißen, der Schutz wurde später über die WIPO sogar in 76 Ländern international abgesichert. Ein Beleg dafür, wie eng „griechisch“ bei diesem einen Zutat-Baustein tatsächlich geografisch verankert ist – im Gegensatz zum Couscous, der einfach nur die Rolle des neutralen Getreideträgers übernimmt.

Das Ergebnis dieser Kombination aus nordafrikanischem Couscous und griechischer Salat-Aromatik ist trotzdem stimmig: Der neutrale Couscous saugt das Dressing auf wie ein Schwamm und trägt die kräftigen Aromen von Feta und Oliven, ohne sie zu übertönen – fertig in der Zeit, die klassischer Kartoffelsalat allein zum Abkühlen braucht.

Das Rezept im Video

Wie schnell der Couscous quillt und wie bunt der fertige Salat wird, siehst du im Reel.

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Mehr Informationen

Zutaten für Griechischer Couscous-Salat

  • Couscous: quillt in heißer Gemüsebrühe, ganz ohne Kochen
  • Gemüse: Cherry-Tomaten, Gurke, rote Paprika, rote Zwiebel
  • Griechisch: Feta und Kalamata-Oliven, die geschützte Herkunftsbezeichnung
  • Dressing: Olivenöl, Weißweinessig, Honig, Oregano

Tipps für den perfekten Couscous-Salat

Brühe wirklich kochend heiß verwenden. Die Gemüsebrühe wirklich kochheiß über den Couscous gießen, sonst quillt er nicht gleichmäßig auf.
Couscous mit der Gabel auflockern, nicht rühren. Den Couscous nach dem Quellen mit einer Gabel auflockern statt umzurühren, damit er nicht klumpt.
Wasserreiche Gurken vor dem Würfeln entkernen. Die Gurke vor dem Würfeln entkernen, wenn sie sehr wasserreich ist – das hält den Salat länger frisch.
Dem Salat genug Zeit zum Durchziehen geben. Mindestens 30 Minuten durchziehen lassen – die Aromen verbinden sich dabei deutlich besser als frisch gemischt.

Zubereitung Schritt für Schritt

Die kompakte Version mit Mengen findest du weiter unten in der Rezeptkarte – hier ausführlich, worauf es bei den einzelnen Schritten ankommt.

Couscous quellen lassen

Couscous in eine Schüssel geben, mit der heißen Gemüsebrühe übergießen, abdecken und 10 Minuten quellen lassen. Danach mit einer Gabel auflockern, damit die Körner locker voneinander getrennt bleiben.

Tipp: Die Brühe sollte exakt die Menge Couscous decken – zu viel Flüssigkeit macht den Couscous matschig.

Gemüse vorbereiten

Tomaten halbieren, Gurke entkernen und würfeln, Paprika und Zwiebel klein schneiden, Oliven halbieren. Je gleichmäßiger die Stücke, desto ausgewogener schmeckt jeder Löffel später.

Woran du erkennst, dass es passt: Alle Gemüsestücke sollten etwa gleich groß sein, idealerweise etwas kleiner als die Couscous-Portionen.

Dressing anrühren

Olivenöl, Weißweinessig, Honig, Oregano, Salz und Pfeffer in einem Glas oder einer Schüssel gut verrühren, bis sich der Honig komplett aufgelöst hat.

Achtung: Das Dressing separat anrühren statt direkt über den Salat zu träufeln – so lässt es sich gleichmäßiger verteilen.

Alles vermengen

Couscous mit dem vorbereiteten Gemüse, zerbröseltem Feta und dem Dressing vermengen, bis alles gleichmäßig verteilt ist. Zum Schluss die Petersilie unterheben, für eine frische, grüne Note.

Servier-Detail: Den Feta erst beim Vermengen zerbröseln statt vorher, so bleiben größere, cremigere Stücke erhalten.

Durchziehen lassen

Den Salat mindestens 30 Minuten ziehen lassen, damit sich die Aromen von Dressing und Gemüse mit dem Couscous verbinden. Vor dem Servieren nochmal abschmecken und bei Bedarf nachwürzen.

Warum: Frisch gemischt schmeckt der Salat deutlich flacher – die Ziehzeit ist kein optionaler Schritt, sondern Teil des Geschmacks.

Variationen

  • Mit Hähnchen: Gegrillte Hähnchenbrust in Streifen dazugeben, für eine proteinreiche Hauptmahlzeit.
  • Glutenfrei: Couscous durch Hirse oder Quinoa ersetzen.
  • Mit Granatapfel: Ein paar Granatapfelkerne unterheben, für zusätzliche Süße und Crunch.

Was du dazu servierst

  • Als Beilage zu: Griechischer Bauernsalat für ein durchgängig griechisches Menü
  • Zu gegrilltem Fleisch: passt hervorragend zu Bifteki oder gegrilltem Hähnchen
  • Als eigenständige Mahlzeit: einfach die Portion vergrößern

Rezept zum Nachkochen

Hier der komplette Griechische Couscous-Salat kompakt zum Nachkochen, mit allen Mengen und Zeiten auf einen Blick.

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Griechischer Couscous-Salat mit Tomaten, Gurke, Feta und Oliven in Holzschale

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Griechischer Couscous-Salat (Rezept)

Rezept von Benne Benzing

Couscous mit Feta, Kalamata-Oliven, Tomaten und Gurke in einem Honig-Oregano-Dressing – der schnellste Sommersalat mit klassisch griechischer Zutatenkombination.


  • Gesamtzeit45 minutes
  • Portionen4 1x

Zutaten

Skalieren
  • 200 g Couscous
  • 250 ml Gemüsebrühe
  • 150 g Cherry-Tomaten
  • 1/2 Gurke
  • 1 rote Paprika
  • 100 g Feta
  • 1 rote Zwiebel
  • 60 g Kalamata-Oliven
  • 2 EL gehackte Petersilie
  • 2 TL getrockneter Oregano
  • Für das Dressing:
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 EL Weißweinessig
  • 1 TL Honig
  • Salz und Pfeffer


Zubereitung

  1. Couscous in eine Schüssel geben, mit der heißen Gemüsebrühe übergießen, abdecken und 10 Minuten quellen lassen. Danach mit einer Gabel auflockern.
  2. Tomaten halbieren, Gurke entkernen und würfeln, Paprika und Zwiebel klein schneiden, Oliven halbieren.
  3. Olivenöl, Weißweinessig, Honig, Oregano, Salz und Pfeffer in einem Glas oder einer Schüssel gut verrühren.
  4. Couscous mit dem vorbereiteten Gemüse, zerbröseltem Feta und dem Dressing vermengen.
  5. Zum Schluss Petersilie unterheben und den Salat mindestens 30 Minuten ziehen lassen. Danach nochmal abschmecken und servieren.

Recipe Video

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Anmerkungen

Couscous ist ursprünglich nordafrikanisch, nicht griechisch – der Name bezieht sich hier auf die Zutatenkombination, nicht auf die Herkunft.


Nährwerte

  • Portionsgröße: 1 Portion
  • Kalorien: 425
  • davon Zucker: 5 g
  • Fett: 23 g
  • Kohlenhydrate: 43 g
  • Ballaststoffe: 4 g
  • Eiweiß: 13 g

Häufige Fragen zum Griechischen Couscous-Salat

Ist Couscous eigentlich griechisch?

Nein. Couscous stammt ursprünglich aus dem Maghreb in Nordafrika. „Griechisch“ steht in diesem Rezept für die typische Zutatenkombination aus Feta, Oliven, Tomate und Oregano, nicht für die Herkunft des Getreideprodukts.

Was macht Kalamata-Oliven besonders?

Der Name ist seit 1996 EU-rechtlich geschützt: Nur Oliven der Kalamon-Sorte aus der Region Messenien auf der Peloponnes dürfen offiziell so heißen.

Wie lange hält sich Couscous-Salat im Kühlschrank?

In einem luftdicht verschlossenen Behälter etwa 2 bis 3 Tage, wobei Gurke und Tomaten mit der Zeit etwas wässriger werden.

Kann man Couscous durch Bulgur ersetzen?

Ja. Bulgur besteht aus vorgekochten, getrockneten und geschroteten Weizenkörnern statt aus gerolltem Hartweizengrieß und hat mehr Ballaststoffe sowie einen nussigeren Biss.

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