Pfirsiche

Pfirsiche

Der Pfirsich ist der Inbegriff von Sommer: samtige Haut, saftiges Fruchtfleisch, das einem beim Reinbeißen übers Kinn läuft. Sein botanischer Name „persica" verrät die alte Reise über Persien zu uns, ursprünglich stammt er aus China. Bei uns hat er nur ein kurzes Sommerfenster, der Großteil kommt aus dem Süden. Hier kommt alles über den Pfirsich: Saison, der Unterschied zur Nektarine, Einkauf und Küche.

Prunus persica

Steckbrief

Saison (frisch)
Juli – September
Botanisch
Prunus persica
Familie / Gattung
Rosengewächse (Rosaceae), Steinobst
Herkunft / Anbau
In DE nur in den wärmsten Lagen; viel Import aus Spanien/Italien
Aufbewahrung
empfindlich – nur 1 bis 2 Tage; nicht zu kalt lagern
Besonderheit
samtige (behaarte) Haut; Nektarine ist die glatte Variante

Saison-Kalender für Pfirsiche

  1. Jan
  2. Feb
  3. Mär
  4. Apr
  5. Mai
  6. Jun
  7. Jul
  8. Aug
  9. Sep
  10. Okt
  11. Nov
  12. Dez

Hat jetzt Saison – frisch aus der Region.

Wann Pfirsiche Saison haben

Die Pfirsichsaison läuft von Juli bis September. In Deutschland werden Pfirsiche nur in den wärmsten Regionen angebaut (etwa am Kaiserstuhl oder in der Pfalz), der Großteil im Handel ist Importware aus Spanien, Italien oder Griechenland. Heimische, vollreif geerntete Pfirsiche sind ein seltener Genuss und deutlich aromatischer als die oft hart gepflückte Transportware.

Meine Rezepte mit Pfirsiche

Für Pfirsiche habe ich noch kein Rezept hier – aber das kommt. Schau bald wieder vorbei.

Wie gesund sind Pfirsiche?

Gut zu wissen

Pfirsiche sind kalorienarm und bestehen zu rund 88 Prozent aus Wasser. Sie liefern Provitamin A, Vitamin C, B-Vitamine und Kalium. Die gelbfleischigen Sorten enthalten mehr Beta-Carotin (daher die Farbe). Insgesamt ein leichter, erfrischender Sommer-Snack.

Pfirsich oder Nektarine – wo ist der Unterschied?

Pfirsich

Samtige, behaarte Haut. Klassisch, sehr saftig, oft etwas weicher.

Nektarine

Glatte, unbehaarte Haut. Botanisch dieselbe Art (eine natürliche Mutation), meist etwas fester und mit intensiverem Aroma.

Beide gibt es als „weißfleischige" (sehr aromatisch) und „gelbfleischige" (säuerlicher) Varianten – und als flache „Weinberg-/Plattpfirsiche".

Woran du gute Pfirsiche erkennst

  • Intensiver, süßer Duft am Stielansatz
  • Gibt auf sanften Druck leicht nach (aber nicht matschig)
  • Kräftige Farbe – die rote Bäckchen sagen aber nichts über die Reife (das ist Sortensache)
  • Pralle Haut ohne grüne Stellen, Druckstellen oder Runzeln

Steinharte Pfirsiche reifen bei Zimmertemperatur noch etwas nach, werden aber nicht mehr richtig süß.

Pfirsiche richtig lagern

Pfirsiche sind empfindlich. Leicht unreife reifen bei Zimmertemperatur in ein bis zwei Tagen nach. Reife Früchte halten im Kühlschrank ein bis zwei Tage – aber nicht zu kalt und nicht zu lange, sonst wird das Fruchtfleisch mehlig und verliert Aroma. Vor dem Verzehr auf Zimmertemperatur bringen, dann schmecken sie am besten.

Pfirsiche haltbar machen

Einfrieren: häuten (kurz blanchieren, dann lässt sich die Haut leicht abziehen), halbieren, entsteinen und einfrieren. Klassisch werden Pfirsiche zu Kompott, Marmelade oder Chutney verarbeitet oder eingeweckt. Auch als Pfirsich in Sirup ein alter Vorrats-Klassiker.

Pfirsiche in der Küche

Pur und vollreif unschlagbar. Sonst: im Obstsalat, auf Kuchen und Tarte, als Kompott oder Marmelade, im Smoothie. Gegrillte Pfirsichhälften sind ein Sommer-Highlight – süß zu Eis oder herzhaft mit Mozzarella und Schinken. Der Klassiker „Pfirsich Melba" mit Vanilleeis und Himbeersoße ist eine Legende. Auch zu Burrata und im sommerlichen Salat machen sie sich top.

Häufige Fragen zu Pfirsiche

Wann haben Pfirsiche Saison?

Von Juli bis September. Heimische Pfirsiche gibt es nur aus den wärmsten Regionen, der Großteil ist Import aus Südeuropa.

Was ist der Unterschied zwischen Pfirsich und Nektarine?

Der Pfirsich hat eine samtige, behaarte Haut, die Nektarine eine glatte. Botanisch sind sie dieselbe Art – die Nektarine ist eine natürliche Mutation.

Reifen Pfirsiche nach?

In der Konsistenz ja – harte Früchte werden bei Zimmertemperatur weicher und saftiger. Richtig süß werden aber nur am Baum gereifte Pfirsiche.

Wie erkenne ich reife Pfirsiche?

An intensivem Duft und leichtem Nachgeben auf Druck. Die rote Färbung ist Sortensache und kein Reifezeichen.

Wie lange halten Pfirsiche?

Reife Früchte ein bis zwei Tage im Kühlschrank – nicht zu kalt, sonst werden sie mehlig. Vor dem Essen auf Zimmertemperatur bringen.

Kann man Pfirsiche einfrieren?

Ja, am besten gehäutet, halbiert und entsteint. Halten mehrere Monate, ideal für Kompott und Kuchen.

Was sind Plattpfirsiche?

Flache, scheibenförmige Pfirsiche (auch Weinberg- oder Wildpfirsiche genannt). Sie sind oft besonders aromatisch und süß.

Sind Pfirsiche gesund?

Ja. Sie sind kalorienarm, wasserreich und liefern Provitamin A, Vitamin C und Kalium.