Reneklauden
Die Reneklode ist die Edelpflaume mit dem königlichen Namen: Sie soll nach der französischen Königin Claudia („Reine Claude") benannt sein. Meist grünlich-gelb, rund und mit einem Aroma, das viele für das beste der ganzen Pflaumenfamilie halten. Auch unter Ringlotte oder Reineclaude bekannt. Hier kommt alles über die Reneklode: Saison, was sie besonders macht, Lagerung und Küche.
Prunus domestica subsp. italica
Steckbrief
- Saison (frisch)
- August – September
- Botanisch
- Prunus domestica subsp. italica
- Familie / Gattung
- Rosengewächse (Rosaceae), Steinobst
- Herkunft / Anbau
- Süddeutschland und Frankreich
- Aufbewahrung
- sehr kurz haltbar – max. 2 Tage
- Besonderheit
- auch Ringlotte/Reineclaude; gilt als aromatischste Pflaume
Saison-Kalender für Reneklauden
Gerade keine frische Saison – ab August wieder.
Wann Renekloden Saison haben
Die Renekloden-Saison ist kurz und liegt im August und September – im späten Sommer. Wie die Mirabelle ist die Reneklode wärmeliebend und wird vor allem in Süddeutschland und Frankreich angebaut. Sie ist etwas in Vergessenheit geraten, weil sie im Handel schlecht haltbar ist – ein Grund mehr, am Baum oder auf dem Wochenmarkt zuzugreifen.
Meine Rezepte mit Reneklauden
Für Reneklauden habe ich noch kein Rezept hier – aber das kommt. Schau bald wieder vorbei.
Wie gesund sind Renekloden?
Gut zu wissen
Wie alle Pflaumen liefern Renekloden B-Vitamine, Vitamin C, Kalium und Ballaststoffe und wirken verdauungsfördernd. Durch ihre Süße sind sie etwas zuckerreicher, aber bei moderatem Kaloriengehalt ein gesunder, aromatischer Spätsommer-Genuss.
Was die Reneklode ausmacht
Die Reneklode (auch Ringlotte oder Reineclaude) ist eine Unterart der Pflaume und gilt als besonders edel:
- Größe: mittelgroß, rund
- Farbe: meist grünlich-gelb, manche Sorten gelb-rot
- Geschmack: sehr süß, voll, hocharomatisch – für viele die beste Pflaume
- Fruchtfleisch: saftig und weich
Wegen ihrer Saftigkeit eignet sie sich besser zum Frischverzehr als zum Kuchenbelag.
Woran du gute Renekloden erkennst
- Pralle Früchte mit fester Haut, oft grünlich-gelb
- Intensiver, süßer Duft
- Geben auf sanften Druck leicht nach
- Keine aufgeplatzten oder matschigen Stellen
Renekloden richtig lagern
Wie Mirabellen sind Renekloden schlecht lagerfähig – höchstens ein bis zwei Tage. Sie sind sehr weich und saftig und sollten rasch verzehrt oder verarbeitet werden. Im Gemüsefach des Kühlschranks halten sie nur kurz.
Renekloden haltbar machen
Wegen der kurzen Haltbarkeit lohnt das Konservieren: Einfrieren (entsteint), Einkochen zu Marmelade und Kompott, Einwecken. Renekloden-Marmelade ist wegen des intensiven Aromas etwas Besonderes. Zum Einfrieren am besten entsteinen und einzeln auf einem Blech vorfrieren, damit sie nicht verklumpen.
Renekloden in der Küche
Am besten frisch vom Baum vernascht, im Obstsalat oder als Topping auf Kuchen (wegen der Saftigkeit weniger als klassischer Backbelag geeignet). Als Marmelade und Kompott entfalten sie ihr volles Aroma. Auch zu Käse und in herbstlichen Desserts machen sie sich gut.
Häufige Fragen zu Reneklauden
Wann haben Renekloden Saison?
Im August und September. Sie werden vor allem in Süddeutschland und Frankreich angebaut.
Was ist eine Reneklode?
Eine edle, meist grünlich-gelbe und sehr aromatische Unterart der Pflaume, auch Ringlotte oder Reineclaude genannt. Sie gilt vielen als beste Pflaume.
Woher kommt der Name Reneklode?
Vermutlich von der französischen Königin Claudia („Reine Claude"), die die Frucht besonders schätzte.
Was ist der Unterschied zwischen Reneklode und Mirabelle?
Beide sind Pflaumen-Unterarten. Renekloden sind größer, rund und meist grünlich-gelb, Mirabellen klein und goldgelb. Beide sind sehr aromatisch und schlecht haltbar.
Wie lange halten Renekloden?
Nur ein bis zwei Tage – sie sind sehr weich und saftig. Am besten frisch genießen oder gleich verarbeiten.
Kann man Renekloden einfrieren?
Ja, entsteint und einzeln vorgefroren. Wegen der kurzen Haltbarkeit lohnt sich das Konservieren besonders.
Eignen sich Renekloden für Kuchen?
Sie sind sehr saftig und weich, deshalb eher zum Frischverzehr und für Marmelade als für klassischen Kuchenbelag. Zum Backen sind festere Zwetschgen besser.
Sind Renekloden gesund?
Ja. Wie alle Pflaumen liefern sie B-Vitamine, Vitamin C, Kalium und Ballaststoffe und wirken verdauungsfördernd.