Wassermelone

Wassermelone

Nichts schmeckt so nach Hochsommer wie eine eiskalte Scheibe Wassermelone: knackig, süß und erfrischend, zu fast 95 Prozent aus Wasser. Botanisch gehört sie übrigens zum Gemüse – genauer zu den Kürbisgewächsen –, auch wenn wir sie als Obst genießen. Heimische Wassermelonen aus dem Süden Deutschlands gibt es im Hochsommer. Hier kommt alles über die Wassermelone: Saison, Reife erkennen, Lagerung und Küche.

Citrullus lanatus

Steckbrief

Saison (frisch)
Juli – September
Botanisch
Citrullus lanatus
Familie / Gattung
Kürbisgewächse (Cucurbitaceae)
Herkunft / Anbau
Ursprung Afrika; in DE im Süden angebaut, viel Import aus Südeuropa
Aufbewahrung
ganz: kühl bis ~2 Wochen; angeschnitten: gekühlt wenige Tage
Besonderheit
botanisch ein Gemüse (Kürbisgewächs); ~95 % Wasser

Saison-Kalender für Wassermelone

  1. Jan
  2. Feb
  3. Mär
  4. Apr
  5. Mai
  6. Jun
  7. Jul
  8. Aug
  9. Sep
  10. Okt
  11. Nov
  12. Dez

Hat jetzt Saison – frisch aus der Region.

Wann Wassermelonen Saison haben

Die heimische Wassermelonensaison liegt im Hochsommer, etwa Juli bis September. In Deutschland werden sie zunehmend im wärmeren Süden angebaut, der Großteil im Handel kommt aber aus Spanien, Italien, Griechenland und der Türkei. Im Hochsommer ist die Auswahl und Qualität am besten – und der Genuss bei Hitze am größten.

Meine Rezepte mit Wassermelone

Wie gesund sind Wassermelonen?

Gut zu wissen

Wassermelonen bestehen zu rund 95 Prozent aus Wasser und sind damit extrem kalorienarm und ideal zum Erfrischen und Hydrieren an heißen Tagen. Sie liefern Vitamin C, etwas Provitamin A und vor allem Lycopin – den roten Pflanzenfarbstoff (auch in Tomaten), der als starkes Antioxidans gilt. Trotz süßem Geschmack haben sie wenig Kalorien, weil so viel Wasser drinsteckt.

Woran du eine reife Wassermelone erkennst

  • Klopftest: dumpfer, hohler Klang = reif (heller, harter Klang = unreif)
  • Gelber (nicht weißer) Bodenfleck zeigt, dass sie ausgereift am Boden lag
  • Schwer für ihre Größe (= saftig)
  • Matte, nicht glänzende Schale
  • Vertrocknetes Stielende deutet auf Reife hin

Wassermelonen richtig lagern

Eine ganze, unangeschnittene Wassermelone hält sich kühl und dunkel ein bis zwei Wochen – bei großer Hitze besser im Kühlschrank, sonst reicht ein kühler Raum. Angeschnitten gehört sie abgedeckt (Schnittfläche mit Folie) in den Kühlschrank und sollte innerhalb von zwei bis drei Tagen gegessen werden. Gekühlt schmeckt sie ohnehin am besten.

Wassermelonen haltbar machen

Wassermelone friert man am besten in Würfeln ein – aufgetaut wird sie zwar weich, ist aber perfekt für Smoothies und Slushys. Püriert ergibt sie erfrischende Eis am Stiel oder Granita. Sogar die Schale lässt sich verwerten: Der weiße Teil kann süßsauer eingelegt werden.

Wassermelonen in der Küche

Pur und eiskalt das Größte. Sonst: im Obstsalat, als Smoothie, Slushy oder Granita, als Eis am Stiel. Ein moderner Klassiker ist der herzhafte Wassermelonensalat mit Feta, Minze, roten Zwiebeln und etwas Olivenöl – die Kombi aus süß, salzig und frisch ist im Sommer unschlagbar. Auch gegrillte Wassermelone ist ein Erlebnis. Mit einem Spritzer Limette kommt die Süße noch besser zur Geltung.

Kurioses zur Wassermelone

Botanisch ist die Wassermelone gar kein Obst, sondern ein Gemüse – sie gehört zu den Kürbisgewächsen, ist also mit Gurke und Kürbis verwandt. Sie stammt ursprünglich aus Afrika, wo schon vor Jahrtausenden Wildformen als wertvoller Wasserspeicher in Trockenzeiten genutzt wurden. Und: Auch die Kerne sind essbar – geröstet sind sie in vielen Ländern ein beliebter Snack.

Häufige Fragen zu Wassermelone

Wann haben Wassermelonen Saison?

Im Hochsommer, etwa Juli bis September. Heimische Ware kommt aus dem Süden Deutschlands, der Großteil ist Import aus Südeuropa.

Wie erkenne ich eine reife Wassermelone?

Am dumpfen, hohlen Klang beim Klopfen, einem gelben Bodenfleck und hohem Gewicht für die Größe. Eine matte Schale und vertrocknetes Stielende sind weitere Reifezeichen.

Ist die Wassermelone Obst oder Gemüse?

Botanisch ein Gemüse – sie gehört zu den Kürbisgewächsen, ist also mit Gurke und Kürbis verwandt. Im Alltag genießen wir sie aber als Obst.

Wie lange hält eine Wassermelone?

Ganz und ungeschnitten ein bis zwei Wochen kühl. Angeschnitten abgedeckt im Kühlschrank zwei bis drei Tage.

Kann man Wassermelonenkerne essen?

Ja. Die Kerne sind essbar und werden in vielen Ländern geröstet als Snack gegessen. Auch der weiße Teil der Schale lässt sich süßsauer einlegen.

Warum ist Wassermelone so kalorienarm?

Weil sie zu rund 95 Prozent aus Wasser besteht. Trotz süßem Geschmack hat sie deshalb wenig Kalorien und ist ideal zum Erfrischen.

Kann man Wassermelone einfrieren?

Ja, in Würfeln. Aufgetaut wird sie weich, eignet sich dann aber super für Smoothies, Slushys und Granita.

Wozu passt Wassermelone herzhaft?

Klassisch im Salat mit Feta, Minze und roten Zwiebeln – die Kombi aus süß und salzig ist ein Sommerhit. Auch gegrillt ein Erlebnis.