Butternut-Kürbis
Der Butternut ist der elegante, buttrig-milde Kürbis mit der charakteristischen Birnenform und der hellbeigen Schale. Sein festes, fast faserfreies Fruchtfleisch und der feine, leicht nussig-buttrige Geschmack (daher der Name) machen ihn zum Liebling für cremige Suppen, Pürees und Ofengerichte – mit besonders viel Fruchtfleisch und wenig Kernen. Hier kommt alles über den Butternut-Kürbis: Saison, Lagerung und Küche.
Cucurbita moschata
Steckbrief
- Saison (frisch)
- August – Oktober
- Geschützt / Lager
- November – Dezember
- Botanisch
- Cucurbita moschata
- Familie / Gattung
- Kürbisgewächse (Cucurbitaceae)
- Herkunft / Anbau
- Ursprung Nordamerika; deutschlandweit angebaut
- Aufbewahrung
- kühl, trocken – ganze Frucht mehrere Monate
- Besonderheit
- birnenförmig; festes, faserarmes Fruchtfleisch; wenig Kerne
Saison-Kalender für Butternut-Kürbis
Gerade keine frische Saison – ab August wieder.
Wann Butternut-Kürbis Saison hat
Der Butternut hat wie die meisten Speisekürbisse von August bis Oktober Hauptsaison und ist ganz gelagert bis in den Winter haltbar. Außerhalb der deutschen Saison kommt er als Import (z.B. aus Spanien oder Argentinien). Er gehört zu den Moschuskürbissen und ist nach dem Hokkaido der zweitbeliebteste Speisekürbis.
Meine Rezepte mit Butternut-Kürbis
Für Butternut-Kürbis habe ich noch kein Rezept hier – aber das kommt. Schau bald wieder vorbei.
Wie gesund ist der Butternut?
Gut zu wissen
Butternut-Kürbis ist kalorienarm und reich an Beta-Carotin (Provitamin A), Vitamin C, Vitamin E, Kalium und Ballaststoffen. Wie bei allen orangefleischigen Gemüsen wird das fettlösliche Beta-Carotin mit etwas Fett besser aufgenommen. Ein sättigendes, vitaminreiches Herbst- und Wintergemüse.
Butternut oder Hokkaido?
Butternut
Beige Schale (wird geschält), birnenförmig, festes, faserarmes, buttrig-mildes Fruchtfleisch, wenig Kerne. Top für feine Pürees und Salate (auch roh).
Hokkaido
Orange Schale (essbar, nicht schälen), kugelig, kastanienartiges Aroma. Der unkomplizierte Allrounder.
Beide eignen sich hervorragend für Suppe und Ofen – der Butternut etwas feiner, der Hokkaido praktischer.
Woran du einen guten Butternut erkennst
- Pralle, feste, unbeschädigte hellbeige Schale
- Schwer in der Hand (= viel festes Fruchtfleisch)
- Keine weichen, fauligen oder grünen Stellen
- Möglichst mit Stielansatz
Butternut schälen und Bitterstoff-Warnung
Anders als der Hokkaido wird der Butternut geschält – seine Schale ist fester und wird beim Garen nicht weich. Am einfachsten mit einem Sparschäler.
Butternut lagern und haltbar machen
Ein ganzer, unbeschädigter Butternut hält kühl und trocken mehrere Monate. Angeschnitten in den Kühlschrank und in wenigen Tagen verbrauchen. Geschnittene Stücke lassen sich gut einfrieren (roh oder gegart), zu Püree, Suppe oder Chutney verarbeiten.
Butternut-Kürbis in der Küche
Der feine Allrounder: besonders cremige Kürbissuppe, samtiges Püree, Ofenkürbis und Röstgemüse, Risotto, Curry, Gratin, gefüllt und überbacken, als Pommes oder Spalten. Sein festes Fruchtfleisch behält beim Garen gut die Form. Fein gehobelt und mariniert schmeckt er sogar roh im Salat. Er passt zu Ingwer, Kokosmilch, Curry, Salbei, Feta, Granatapfel und Kürbiskernöl.
Kurioses zum Butternut
Den Namen verdankt der Butternut seinem Geschmack: „butter" (buttrig) und „nut" (nussig) beschreiben sein mild-cremiges Aroma. Eine praktische Besonderheit unterscheidet ihn von runden Kürbissen: Der größte Teil seines Fruchtfleischs sitzt im massiven, kernlosen unteren „Hals" – die Kerne stecken nur in der bauchigen Verdickung am Boden. So bekommt man bei ihm besonders viel verwertbares Fruchtfleisch und wenig Abfall.
Häufige Fragen zu Butternut-Kürbis
Wann hat Butternut-Kürbis Saison?
Von August bis Oktober, ganz gelagert bis in den Winter. Außerhalb der Saison kommt er als Import.
Muss man Butternut schälen?
Ja, anders als beim Hokkaido wird der Butternut geschält – seine Schale bleibt auch beim Garen fest. Am einfachsten mit dem Sparschäler.
Warum hat der Butternut so wenig Kerne?
Die Kerne sitzen nur in der bauchigen Verdickung am Boden, der lange „Hals" ist massives, kernloses Fruchtfleisch. Daher viel Ausbeute und wenig Abfall.
Wie schmeckt der Butternut?
Mild, buttrig und leicht nussig (daher der Name) mit festem, fast faserfreiem Fruchtfleisch – ideal für besonders cremige Pürees und Suppen.
Kann man Butternut roh essen?
Ja, fein gehobelt und mariniert schmeckt er roh im Salat. Vorher wie jeden Kürbis roh probieren – bei bitterem Geschmack wegwerfen.
Wie lagert man Butternut?
Ganz, kühl und trocken mehrere Monate. Angeschnitten in den Kühlschrank und in wenigen Tagen verbrauchen.
Was ist der Unterschied zum Hokkaido?
Butternut ist beige, wird geschält, hat festeres, buttrig-mildes Fruchtfleisch; Hokkaido ist orange, muss nicht geschält werden und schmeckt kastanienartig.
Ist Butternut gesund?
Ja, kalorienarm und reich an Beta-Carotin, Vitamin C und Kalium. Mit etwas Fett wird das Beta-Carotin besser aufgenommen.