Hokkaido-Kürbis

Hokkaido-Kürbis

Der Hokkaido ist der beliebteste Kürbis Deutschlands – und das aus gutem Grund: leuchtend orange, herrlich unkompliziert und mit einem fein nussigen, leicht kastanienartigen Aroma. Sein größter Trumpf: Die Schale muss nicht geschält werden, sie wird beim Garen weich und kann einfach mitgegessen werden. Hier kommt alles über den Hokkaido-Kürbis: Saison, der Schalen-Trick, Lagerung und Küche.

Cucurbita maxima 'Hokkaido'

Steckbrief

Saison (frisch)
August – Oktober
Geschützt / Lager
November – Dezember
Botanisch
Cucurbita maxima 'Hokkaido'
Familie / Gattung
Kürbisgewächse (Cucurbitaceae)
Herkunft / Anbau
Ursprung Japan (Insel Hokkaido); deutschlandweit angebaut
Aufbewahrung
kühl, trocken – ganze Frucht mehrere Monate
Besonderheit
Schale essbar (nicht schälen!); nussig, kastanienartig

Saison-Kalender für Hokkaido-Kürbis

  1. Jan
  2. Feb
  3. Mär
  4. Apr
  5. Mai
  6. Jun
  7. Jul
  8. Aug
  9. Sep
  10. Okt
  11. Nov
  12. Dez

Gerade keine frische Saison – ab August wieder.

Wann Hokkaido-Kürbis Saison hat

Der Hokkaido hat von August bis Oktober Hauptsaison – die ersten Exemplare gibt es oft schon ab August, Hochsaison ist der Oktober. Als gut lagerfähige Frucht ist er ganz, kühl und trocken gelagert bis weit in den Winter haltbar. Er ist der mit Abstand beliebteste Speisekürbis hierzulande.

Meine Rezepte mit Hokkaido-Kürbis

Für Hokkaido-Kürbis habe ich noch kein Rezept hier – aber das kommt. Schau bald wieder vorbei.

Wie gesund ist der Hokkaido?

Gut zu wissen

Hokkaido-Kürbis ist kalorienarm und reich an Beta-Carotin (Provitamin A, verantwortlich für die orange Farbe), Vitamin C, Vitamin E, Kalium und Ballaststoffen. Wie bei Möhren wird das fettlösliche Beta-Carotin besser aufgenommen, wenn etwas Fett (z.B. Öl) dabei ist. Ein gesundes, sättigendes Herbst- und Wintergemüse.

Der Schalen-Trick

Nur das faserige Innere mit den Kernen wird mit einem Löffel ausgehöhlt.

Woran du einen guten Hokkaido erkennst

  • Pralle, feste, unbeschädigte Schale ohne weiche oder faulige Stellen
  • Intensiv orange Farbe
  • Beim Klopfen hohl klingend (= reif)
  • Möglichst mit Stielansatz (hält länger)

Bitterstoff-Warnung

Hokkaido-Kürbis lagern

Ein ganzer, unbeschädigter Hokkaido hält kühl (nicht eiskalt) und trocken mehrere Monate. Angeschnitten gehört er in den Kühlschrank und sollte innerhalb weniger Tage verbraucht werden. Geschnittene Stücke lassen sich gut einfrieren (roh oder gegart).

Hokkaido-Kürbis haltbar machen

Einfrieren (roh gewürfelt oder als Püree), einkochen, zu Chutney oder süß-sauer einlegen. Auch als Suppe portionsweise einfrierbar. Ganz gelagert ist er ohnehin lange haltbar.

Hokkaido-Kürbis in der Küche

Der vielseitige Allrounder: cremige Kürbissuppe (der Klassiker!), Ofenkürbis und Röstgemüse, Püree, Kürbis-Risotto, Curry, Kürbisgemüse, Chutney, im Auflauf, als Pommes oder Spalten, gefüllt und überbacken, sogar im Kuchen und als „Pumpkin Spice". Schale dran lassen! Er passt zu Ingwer, Kokosmilch, Curry, Chili, Apfel, Maroni, Salbei und Kürbiskernöl.

Kurioses zum Hokkaido

Der Hokkaido kam erst in den 1990er Jahren so richtig nach Deutschland – und hat hier einen kometenhaften Aufstieg zum Lieblingskürbis hingelegt. Sein Name stammt von der japanischen Nordinsel Hokkaido, wo er gezüchtet wurde. Botanisch gehört er zur Art der Riesenkürbisse (Cucurbita maxima) – derselben Art, zu der auch die tonnenschweren Wettbewerbs-Riesenkürbisse gehören, die über eine Tonne wiegen können.

Häufige Fragen zu Hokkaido-Kürbis

Wann hat Hokkaido-Kürbis Saison?

Von August bis Oktober, Hochsaison im Oktober. Ganz gelagert ist er bis in den Winter haltbar.

Muss man Hokkaido schälen?

Nein – das ist sein großer Vorteil. Die Schale wird beim Garen weich und kann mitgegessen werden. Nur das Kerngehäuse wird ausgelöffelt.

Wie schmeckt der Hokkaido?

Fein nussig und leicht süßlich, viele finden, er erinnert an Esskastanien. Das macht ihn ideal für Suppen, Pürees und Ofengerichte.

Warum sollte man Kürbis roh probieren?

Schmeckt er bitter, enthält er giftige Cucurbitacine – dann wegwerfen. Das betrifft vor allem selbst angebaute Kürbisse; gekaufte Speisekürbisse sind in der Regel sicher.

Wie lagert man Hokkaido?

Ganz, kühl und trocken mehrere Monate. Angeschnitten in den Kühlschrank und innerhalb weniger Tage verbrauchen.

Kann man Hokkaido einfrieren?

Ja, roh gewürfelt, als Püree oder fertige Suppe. So hält er Monate.

Was ist der Unterschied zum Butternut?

Der Hokkaido ist orange, muss nicht geschält werden und schmeckt kastanienartig; der Butternut ist beige, wird geschält und schmeckt buttrig-mild mit festerem Fruchtfleisch.

Ist Hokkaido gesund?

Ja, kalorienarm und reich an Beta-Carotin, Vitamin C und Kalium. Mit etwas Fett wird das Beta-Carotin besser aufgenommen.