Brokkoli

Brokkoli

Brokkoli ist der grüne Gesundheits-Star unter den Kohlsorten – eines der nährstoffreichsten Gemüse überhaupt und dabei vielseitig und schnell zubereitet. Mit seinem milden, leicht nussigen Geschmack ist er auch bei Kindern beliebt. Und das Beste: Nicht nur die Röschen, auch der Strunk ist essbar und schmackhaft. Hier kommt alles über den Brokkoli: Saison, Einkauf, schonende Zubereitung und Küche.

Brassica oleracea var. italica

Steckbrief

Saison (frisch)
Juni – Oktober
Botanisch
Brassica oleracea var. italica
Familie / Gattung
Kreuzblütler (Brassicaceae), Gattung Brassica
Herkunft / Anbau
Ursprung Italien; deutschlandweit angebaut
Aufbewahrung
kühl, nur 3 bis 4 Tage – schnell verbrauchen
Besonderheit
gegessen wird der Blütenstand; sehr nährstoffreich, Strunk essbar

Saison-Kalender für Brokkoli

  1. Jan
  2. Feb
  3. Mär
  4. Apr
  5. Mai
  6. Jun
  7. Jul
  8. Aug
  9. Sep
  10. Okt
  11. Nov
  12. Dez

Hat jetzt Saison – frisch aus der Region.

Wann Brokkoli Saison hat

Heimischer Brokkoli hat von Juni bis Oktober Saison. Wie der Blumenkohl ist er ein Blütengemüse, das frisch geerntet wird und nicht lange lagert. Im Winter und Frühjahr ist Brokkoli Importware, meist aus Italien oder Spanien. Sein Name verrät die Herkunft: „broccolo" ist italienisch für Kohlspross.

Meine Rezepte mit Brokkoli

Wie gesund ist Brokkoli?

Gut zu wissen

Brokkoli gilt als eines der gesündesten Gemüse überhaupt. Er ist extrem reich an Vitamin C (mehr als Zitrone), Vitamin K, Folsäure, Eisen, Calcium und Kalium – und enthält den sekundären Pflanzenstoff Sulforaphan, dem in der Forschung besondere gesundheitliche Wirkungen zugeschrieben werden. Wichtig: Vitamin C und viele Nährstoffe sind hitzeempfindlich – Brokkoli daher nur kurz dämpfen statt lange kochen.

Der Strunk ist essbar!

Viele werfen den dicken Stiel weg – dabei ist er nach dem Schälen der harten Außenhaut ein feines Gemüse. So vermeidest du Abfall und holst mehr aus dem Brokkoli heraus.

Woran du guten Brokkoli erkennst

  • Kräftig dunkelgrüne, fest geschlossene Röschen
  • Keine gelben Stellen oder offenen, blühenden Knospen (= überreif)
  • Fester, knackiger Stiel ohne weiche oder holzige Stellen
  • Frische Schnittstelle

Brokkoli richtig lagern

Brokkoli ist nicht lange haltbar. In Frischhaltefolie im Gemüsefach hält er etwa drei bis vier Tage. Gelb werdende Röschen zeigen, dass er überreif wird. Nicht neben ethylenabgebendem Obst (Äpfel, Tomaten) lagern, das lässt ihn schneller vergilben.

Brokkoli haltbar machen

Einfrieren ist ideal: in Röschen teilen, kurz blanchieren, abschrecken und einfrieren – so hält er bis zu sechs Monate und behält Farbe und Nährstoffe. Tiefkühl-Brokkoli ist eine sehr gute Alternative außerhalb der Saison, weil er erntefrisch eingefroren wird.

Brokkoli in der Küche

Schnell und vielseitig: kurz gedämpft als Beilage, in der Pfanne oder im Wok, als cremige Brokkolisuppe, überbacken im Auflauf, geröstet im Ofen (wird nussig), in Pasta, Quiche oder im Salat (roh oder blanchiert). Er passt zu Knoblauch, Zitrone, Parmesan, Mandeln und Chili. Auch roh als Rohkost mit Dip. Wichtig bleibt: nicht zu lange garen.

Kurioses zum Brokkoli

Brokkoli ist eine sehr alte Kulturpflanze – schon die Römer schätzten ihn, der Name stammt aus dem Italienischen. Wie beim Blumenkohl essen wir den unreifen Blütenstand: Lässt man die Röschen blühen, öffnen sich kleine gelbe Blüten. Übrigens sind auch diese Blüten essbar und eine hübsche Deko auf dem Teller.

Häufige Fragen zu Brokkoli

Wann hat Brokkoli Saison?

Heimischer Brokkoli von Juni bis Oktober. Im Winter und Frühjahr ist er Importware, meist aus Italien oder Spanien.

Wie bereitet man Brokkoli am gesündesten zu?

Kurz dämpfen oder blanchieren statt lange kochen. So bleiben das hitzeempfindliche Vitamin C, das Sulforaphan und die grüne Farbe erhalten.

Kann man den Brokkolistrunk essen?

Ja, unbedingt! Geschält und in Scheiben geschnitten ist er zart und süßlich – z.B. in der Suppe oder mitgebraten. Nicht wegwerfen.

Warum ist Brokkoli so gesund?

Er ist extrem reich an Vitamin C (mehr als Zitrone), Vitamin K, Folsäure, Eisen und Calcium und enthält Sulforaphan, einen viel erforschten sekundären Pflanzenstoff.

Wie lange hält Brokkoli?

Nur drei bis vier Tage in Frischhaltefolie im Gemüsefach. Gelbe Röschen zeigen, dass er überreif wird. Nicht neben Äpfeln lagern.

Kann man Brokkoli einfrieren?

Ja, sehr gut – in Röschen geteilt und kurz blanchiert hält er bis zu sechs Monate. Tiefkühl-Brokkoli ist erntefrisch eingefroren und eine gute Alternative.

Kann man Brokkoli roh essen?

Ja, als Rohkost mit Dip oder fein im Salat. Roh bleiben alle hitzeempfindlichen Nährstoffe erhalten.

Was ist der Unterschied zwischen Brokkoli und Blumenkohl?

Beide sind Blütengemüse derselben Art. Brokkoli ist grün, etwas kräftiger und nährstoffreicher, Blumenkohl weiß und milder. Brokkolis Strunk ist ebenfalls essbar.