Dill

Dill

Dill ist das feine, federleichte Kraut mit dem unverwechselbaren frisch-würzigen Aroma, das einfach zu Fisch, Gurke und allem Eingelegten gehört. Seine fedrigen grünen Blättchen (das „Dillkraut") und die Samen (Dillspitzen) würzen Klassiker von Gurkensalat bis Graved Lachs. Hier kommt alles über den Dill: Saison, Kraut und Samen, Lagerung und Küche.

Anethum graveolens

Steckbrief

Saison (frisch)
Mai – September
Botanisch
Anethum graveolens
Familie / Gattung
Doldenblütler (Apiaceae)
Herkunft / Anbau
Deutschlandweit; einjährig
Aufbewahrung
kühl, im Glas Wasser oder feuchtem Tuch – wenige Tage
Besonderheit
Kraut und Samen nutzbar; klassisch zu Fisch und Gurke

Saison-Kalender für Dill

  1. Jan
  2. Feb
  3. Mär
  4. Apr
  5. Mai
  6. Jun
  7. Jul
  8. Aug
  9. Sep
  10. Okt
  11. Nov
  12. Dez

Hat jetzt Saison – frisch aus der Region.

Wann Dill Saison hat

Frischer Dill hat von Mai bis September Saison – er ist ein einjähriges Sommerkraut. Aus dem Topf und Gewächshaus ist er auch darüber hinaus erhältlich. Sowohl das feine Kraut (Dillspitzen) als auch die später reifenden Samen (Dillsamen) werden in der Küche verwendet.

Meine Rezepte mit Dill

Wie gesund ist Dill?

Gut zu wissen

Dill ist kalorienarm und enthält Vitamin C, Beta-Carotin, Kalzium, Eisen und ätherische Öle. Diese wirken traditionell verdauungsfördernd und krampflösend – Dill gilt (wie sein Verwandter Fenchel) als wohltuendes Kraut für den Bauch. Bei den kleinen Verzehrmengen zählt er vor allem als Aroma- und nicht als Nährstofflieferant.

Woran du guten Dill erkennst

  • Frische, feine, sattgrüne, federartige Blättchen
  • Keine welken, gelben oder schlaffen Stängel
  • Frischer, würziger Duft
  • Pralle, nicht vertrocknete Spitzen

Dill richtig verwenden und lagern

Frischer Dill hält im Gemüsefach des Kühlschranks nur wenige Tage, am besten in ein feuchtes Tuch gewickelt oder mit den Stielen in ein Glas Wasser. Er welkt schnell, daher zügig verbrauchen.

Dill haltbar machen

Einfrieren gelingt gut: gewaschen, gehackt, in Eiswürfelformen mit Wasser oder flach in der Dose – das bewahrt das Aroma besser als Trocknen (getrocknet verliert Dill viel). Dillsamen lassen sich trocknen und als Gewürz aufbewahren. Auch in Essig oder Öl einlegen ist möglich.

Dill in der Küche

Der Klassiker zu Fisch (Lachs, Graved Lachs!) und allem rund um Gurke (Gurkensalat, eingelegte Gurken – „Dillgurken"!). Außerdem in Kräuterquark, Joghurt- und Sahnesoßen, in der skandinavischen und osteuropäischen Küche, in Suppen, zu Eiern, Kartoffeln und Meeresfrüchten. Die Dillsamen würzen Brot und Eingelegtes. Er passt zu Fisch, Gurke, Joghurt, Sahne, Ei und Kartoffel.

Kurioses zum Dill

Dill und Gurke sind ein uraltes Traumpaar – nicht nur geschmacklich: Schon der Name „Gurkenkraut" zeigt die enge Verbindung. Tatsächlich harmonieren die ätherischen Öle des Dills besonders gut mit Gurke, weshalb kaum ein eingelegtes Gurkenglas ohne ihn auskommt. Sein botanischer Name „Anethum" und das verdauungsfördernde Aroma machen ihn zudem zu einem alten Heilkraut gegen Blähungen – schon Babys bekommen mancherorts Dill- oder Fenchelwasser.

Häufige Fragen zu Dill

Wann hat Dill Saison?

Frischer Freiland-Dill von Mai bis September – ein einjähriges Sommerkraut. Aus Topf und Gewächshaus auch darüber hinaus.

Wann gibt man Dill an die Speise?

Erst ganz zum Schluss – Dill verliert beim Kochen schnell sein Aroma. Am besten frisch über das fertige Gericht streuen.

Wozu passt Dill am besten?

Klassisch zu Fisch (Lachs, Graved Lachs) und allem rund um Gurke (Gurkensalat, Dillgurken). Auch in Quark, Sahnesoßen und der skandinavischen Küche.

Kann man Dill einfrieren?

Ja, gehackt in Eiswürfeln oder flach in der Dose – das bewahrt das Aroma besser als Trocknen, bei dem Dill viel verliert.

Was sind Dillspitzen und Dillsamen?

Dillspitzen sind die feinen grünen Blättchen (das Kraut), Dillsamen die später reifenden Samen. Beide werden zum Würzen verwendet.

Wie lagert man frischen Dill?

Nur wenige Tage im Gemüsefach, in ein feuchtes Tuch gewickelt oder mit den Stielen in ein Glas Wasser. Er welkt schnell.

Warum passt Dill so gut zu Gurke?

Seine ätherischen Öle harmonieren besonders gut mit Gurke – daher auch der Name „Gurkenkraut" und der Klassiker Dillgurke.

Ist Dill gesund?

Ja, er enthält Vitamin C, Beta-Carotin und ätherische Öle, die verdauungsfördernd und krampflösend wirken – ein wohltuendes Kraut für den Bauch.