Gurken
Knackig, erfrischend und zu rund 96 Prozent aus Wasser: Die Gurke ist der Inbegriff von leichter Sommerküche. Ob als Salatgurke, knackige Snackgurke oder als eingelegte Gewürzgurke – sie ist vielseitig und kalorienarm. Botanisch ist sie eine enge Verwandte von Kürbis und Melone. Hier kommt alles über die Gurke: Saison, Salat- vs. Einlegegurke, der häufigste Lagerfehler und Küche.
Cucumis sativus
Steckbrief
- Saison (frisch)
- Juni – September
- Botanisch
- Cucumis sativus
- Familie / Gattung
- Kürbisgewächse (Cucurbitaceae)
- Herkunft / Anbau
- Ursprung Indien; in DE Gewächshaus und Freiland, viel im Spreewald
- Aufbewahrung
- NICHT zu kalt – kälteempfindlich, ideal um 10-15 °C
- Besonderheit
- ~96 % Wasser; verwandt mit Kürbis und Melone
Saison-Kalender für Gurken
Hat jetzt Saison – frisch aus der Region.
Wann Gurken wirklich Saison haben
Heimische Gurken haben von Juni bis September Saison. Salatgurken kommen viel aus dem Gewächshaus, aber auch aus dem Freiland; Einlegegurken werden im Sommer im Freiland geerntet – berühmt ist der Spreewald für seine Gewürzgurken. Im Winter ist Gurke fast ausschließlich Import oder beheizte Gewächshausware.
Meine Rezepte mit Gurken

Sommerrollen mit Limetten-Erdnussdip

Klassischer Gurkensalat mit Creme Fraiche & Dill

Griechischer Couscous-Salat

Crispy Nudelsalat

Chicken Shawarma

Griechischer Bauernsalat

Sushi Tacos mit Lachs

High Protein Gurkensalat

Bún bò Nam Bộ

Sushi Burger

Caesar Wraps

Chopped Cheeseburger
Wie gesund sind Gurken?
Gut zu wissen
Gurken bestehen zu rund 96 Prozent aus Wasser und sind mit etwa 12 kcal pro 100 g extrem kalorienarm – perfekt zum Erfrischen und für die leichte Küche. Sie liefern etwas Vitamin C, Vitamin K und Kalium, vor allem in und direkt unter der Schale. Wer Bio-Gurken kauft, isst sie deshalb am besten ungeschält. Ihr hoher Wassergehalt macht sie zum idealen Durstlöscher an heißen Tagen.
Salatgurke, Snackgurke oder Einlegegurke?
Salatgurke (Schlangengurke)
Lang, glatt, fast kernlos. Der Klassiker für Salate und Brote.
Snackgurke (Minigurke)
Klein, knackig, süßlich. Perfekt für die Hand und die Brotdose.
Einlege-/Gewürzgurke
Klein, fest, mit fester Schale. Speziell zum Einlegen (Gewürzgurken, Cornichons).
Schälgurke
Größer, dickere Schale, wird geschält; oft für Schmorgurken.
Woran du gute Gurken erkennst
- Feste, pralle Gurke ohne weiche oder schrumpelige Stellen
- Glänzende, sattgrüne Haut
- Keine gelben Stellen (überreif) oder Druckstellen
- Beim Anheben fest und schwer, nicht „labbrig"
Gurken richtig lagern
Gurken sind kälteempfindlich. Ideal ist ein kühler Ort um 10–15 °C (Keller, Speisekammer). Muss es der Kühlschrank sein, dann ins wärmste Fach (Gemüsefach) und nicht zu lange – maximal eine Woche. Angeschnittene Gurken mit der Schnittfläche abgedeckt im Kühlschrank rasch verbrauchen.
Gurken haltbar machen
Der Klassiker ist das Einlegen: Gewürzgurken, Senfgurken, saure Gurken oder Cornichons halten sich so monatelang. Auch als schnelles „Quick Pickle" über Nacht eingelegt sind sie ein Genuss. Einfrieren eignet sich wegen des hohen Wassergehalts kaum für Rohverzehr, geht aber für Suppen.
Gurken in der Küche
Roh als Salat (Gurkensalat mit Dill und Schmand, Tzatziki, griechischer Salat), in Sandwiches, als Snack mit Dip, im Smoothie oder als erfrischende Gurken-Limo/Infused Water. Gekocht weniger üblich, aber als Schmorgurke oder in einer leichten Suppe (kalte Gurkensuppe!) lecker. Eingelegt als Beilage zu Deftigem. Dill, Joghurt, Knoblauch und Minze sind ihre besten Partner.
Kurioses zur Gurke
Die Gurke ist botanisch eine Beere und – wie Kürbis, Zucchini und Melone – ein Kürbisgewächs. Ihr extrem hoher Wassergehalt von rund 96 Prozent ist unter den Gemüsen Spitze. Übrigens: Der leicht bittere Geschmack, den manche Gurken am Stielende haben, kommt von Cucurbitacinen – modernen Salatgurken ist diese Bitterkeit weitgehend weggezüchtet, weshalb das alte „Entbittern" durch Abschneiden meist gar nicht mehr nötig ist.
Häufige Fragen zu Gurken
Wann haben Gurken Saison?
Heimische Gurken von Juni bis September. Salatgurken auch aus dem Gewächshaus, Einlegegurken im Sommer aus dem Freiland (berühmt: Spreewald).
Gehören Gurken in den Kühlschrank?
Nur bedingt – sie sind kälteempfindlich und werden zu kalt schnell glasig. Besser kühl bei 10–15 °C lagern; im Kühlschrank ins Gemüsefach und nicht zu lange.
Warum werden Gurken schnell weich?
Oft durch zu kalte Lagerung oder die Nähe zu Tomaten und Äpfeln, deren Reifegas Ethylen sie schneller altern lässt. Getrennt und nicht zu kalt lagern.
Was ist der Unterschied zwischen Salat- und Einlegegurke?
Salatgurken sind lang, glatt und fast kernlos für den Frischverzehr. Einlegegurken sind klein und fest, speziell zum Einlegen (Gewürzgurken, Cornichons).
Muss man Gurken schälen?
Nein. In und unter der Schale stecken die meisten Nährstoffe. Bio-Gurken gut gewaschen ungeschält essen; bei gewachster konventioneller Ware kann Schälen sinnvoll sein.
Warum schmecken manche Gurken bitter?
Durch Cucurbitacine, meist am Stielende. Modernen Salatgurken ist die Bitterkeit weggezüchtet. Schmeckt eine Gurke stark bitter, lieber nicht essen.
Sind Gurken gesund?
Ja, sie sind extrem kalorienarm (96 % Wasser) und liefern etwas Vitamin C, K und Kalium. Ein idealer Durstlöscher und leichtes Sommergemüse.
Kann man Gurken einlegen?
Ja, das ist der Klassiker. Als Gewürzgurken oder schnelle „Quick Pickles" halten sie sich lange und sind eine knackige Beilage.