Mangold

Mangold

Mangold ist ein wunderschönes, unterschätztes Blattgemüse: kräftige grüne Blätter auf leuchtenden Stielen in Weiß, Gelb, Pink oder Rot. Geschmacklich liegt er zwischen Spinat und Rote-Bete-Blatt, mild-würzig und erdig. Das Beste: Blätter und Stiele kann man beide verwenden – wie zwei Gemüse in einem. Hier kommt alles über den Mangold: Saison, Stiel und Blatt, Lagerung und Küche.

Beta vulgaris subsp. vulgaris

Steckbrief

Saison (frisch)
Mai – Oktober
Botanisch
Beta vulgaris subsp. vulgaris
Familie / Gattung
Fuchsschwanzgewächse (Amaranthaceae)
Herkunft / Anbau
Deutschlandweit; eng verwandt mit Rote Bete
Aufbewahrung
kühl – wenige Tage
Besonderheit
enthält Oxalsäure; Stiel und Blatt getrennt garen

Saison-Kalender für Mangold

  1. Jan
  2. Feb
  3. Mär
  4. Apr
  5. Mai
  6. Jun
  7. Jul
  8. Aug
  9. Sep
  10. Okt
  11. Nov
  12. Dez

Hat jetzt Saison – frisch aus der Region.

Wann Mangold Saison hat

Heimischer Mangold hat von Mai bis Oktober Saison. Man unterscheidet Schnitt-/Blattmangold (zarte Blätter, ähnlich Spinat) und Stielmangold (mit kräftigen, breiten, oft bunten Stielen). Botanisch ist Mangold eine enge Verwandte der Rote Bete – nur eben auf Blätter statt Knolle gezüchtet.

Meine Rezepte mit Mangold

Für Mangold habe ich noch kein Rezept hier – aber das kommt. Schau bald wieder vorbei.

Wie gesund ist Mangold?

Gut zu wissen

Mangold ist kalorienarm und sehr nährstoffreich: Er liefert viel Vitamin K, Vitamin A (Beta-Carotin), Vitamin C, Eisen, Magnesium, Kalium und Ballaststoffe. Ein Hinweis: Wie Spinat und Rhabarber enthält Mangold Oxalsäure. Bei gelegentlichem Genuss unproblematisch – wer aber täglich große Mengen isst, sollte wissen, dass Oxalsäure die Aufnahme von Calcium, Magnesium und Eisen mindert und Nierensteine fördern kann.

Stiel und Blatt – zwei Gemüse in einem

So nutzt du die ganze Pflanze optimal – nichts muss weggeworfen werden.

Woran du guten Mangold erkennst

  • Frische, knackige, sattgrüne Blätter ohne welke Stellen
  • Feste, pralle, glänzende Stiele
  • Keine gelben, schlaffen oder fleckigen Blätter
  • Insgesamt frisch und prall (Mangold welkt schnell)

Mangold richtig lagern

Mangold ist nur kurz haltbar. Im Gemüsefach des Kühlschranks, in ein feuchtes Tuch gewickelt, hält er wenige Tage. Möglichst frisch verarbeiten, da die zarten Blätter schnell welken. Erst vor der Verwendung waschen.

Mangold haltbar machen

Einfrieren gelingt gut (kurz blanchiert) – ideal für gekochte Gerichte, Suppen und Füllungen. Stiele und Blätter dabei am besten getrennt. Roh eignet er sich wegen des Wassergehalts kaum zum Lagern.

Mangold in der Küche

Vielseitig: die Blätter wie Spinat gedünstet, als Gemüsebeilage, in der Quiche, im Auflauf, als Füllung (z.B. für Maultaschen oder Wraps – die großen Blätter eignen sich wie Wickelblätter), in der Suppe, im Risotto, in der Pasta. Die bunten Stiele gedünstet als feines Gemüse (ähnlich Spargel/Sellerie). Er passt zu Knoblauch, Zitrone, Pinienkernen, Rosinen, Feta und Sahne.

Kurioses zum Mangold

Mangold und Rote Bete sind botanisch dieselbe Art (Beta vulgaris) – die eine auf üppige Blätter und Stiele, die andere auf die dicke Knolle gezüchtet. Mangold ist sozusagen die „Blatt-Version" der Rote Bete. Die leuchtend bunten Stiele der Sorte „Bright Lights" oder „Rhabarber-Chard" machen ihn zu einem der schönsten Gemüse im Beet – fast zu schade zum Essen.

Häufige Fragen zu Mangold

Wann hat Mangold Saison?

Heimischer Mangold von Mai bis Oktober. Es gibt Blattmangold (zart, wie Spinat) und Stielmangold (mit kräftigen, oft bunten Stielen).

Kann man die Mangoldstiele essen?

Ja, unbedingt – sie sind ein feines Gemüse. Da sie länger garen als die Blätter, zuerst die Stiele, dann die Blätter zugeben. So nutzt man die ganze Pflanze.

Was ist der Unterschied zwischen Mangold und Spinat?

Mangold hat kräftigere, oft bunte Stiele und festere, erdig-würzigere Blätter. Spinat ist zarter und milder. Beide enthalten Oxalsäure.

Enthält Mangold Oxalsäure?

Ja, wie Spinat und Rhabarber. Gelegentlich unproblematisch, bei täglich großen Mengen kann Oxalsäure die Mineralstoffaufnahme mindern und Nierensteine fördern.

Wie lagert man Mangold?

Kühl, in ein feuchtes Tuch gewickelt, wenige Tage – er welkt schnell. Möglichst frisch verarbeiten.

Kann man Mangold einfrieren?

Ja, kurz blanchiert, am besten Stiele und Blätter getrennt. Ideal für gekochte Gerichte und Füllungen.

Wie bereitet man Mangold zu?

Die Blätter wie Spinat dünsten, die Stiele wie Spargel/Sellerie garen. Gut in Quiche, Auflauf, als Füllung, in Suppe, Risotto und Pasta.

Ist Mangold gesund?

Ja, sehr nährstoffreich mit viel Vitamin K, Vitamin A, Eisen und Magnesium – bei wenig Kalorien. Wegen der Oxalsäure in Maßen.